Anmerkung: Dieser Blogpost ist ein Lückenfüller. Derzeit befinde ich mich in einer heißen Uni-Phase, und damit ist nicht das Wetter gemeint. Daher gibt es kurz Zeit mich einer weiteren Tierart zu widmen – den Kängurus.
Für Australien sind diese Tiere gar nicht so unwichtig. Erstens locken sie unheimlich viele Touristen an, zweitens übersteigt ihre Anzahl die der in Australien lebenden Menschen, drittens sind sie Bestandteil des Landeswappens. Die Tiere sind für europäische Verhältnisse ungeheim offen. Vielleicht liegt es an der australischen Kultur, dass man auf Menschen zu geht. So zumindest ließe es sich erklären, dass man auf Tasmanien sogar Kängurus knuddeln konnte – wohlgemerkt in freier Wildbahn, beziehungsweise im Nationalpark. Dort trifft man sowieso die meisten derer Artgenossen an, wobei man sich nicht allzu sicher sein sollte. In Canberra kommt es des häufigeren zu Kontakt im Stadtgebiet, welcher nicht immer positiv für den Menschen verläuft. Nicht umsonst werden Kängurus oft mit Boxhandschuhen dargestellt.
Für gewöhnlich trifft man Kängurus auch in den Abendstunden an den Straßenrändern an. Während die meisten dem netten Lichtertreiben vergnügt zuschauen, verirrt sich dennoch der ein oder andere Zwei-, äh Vier- oder doch Zweibeiner auf die Straße. Die enorme Zahl an Roadkills gefährdet aber die Tierart (noch) in keiner Weise. Zu viele davon springen noch auf der großen Insel herum.
Tipp: Känguru-Fleisch ist köstlich, schmeckt nach süßlichem Rindfleisch. Wem der Gedanke die süßen Tierchen zu essen nicht zu unangenehm ist, sollte unbedingt probieren.





