Segeln an den Whitsundays

Unabhängig davon, wen oder welchen Reiseführer man befragt, werden die Whitsunday Islands einstimmig als einer der Höhepunkte der Ostküste Australiens bezeichnet. Zugleich befindet sich an der größten Insel das unbeschreiblich bezaubernde Hill Inlet mit dem Whitehaven Beach. Also, nächster Stopp Whitsundays!

Hill Inlet und Whitehaven Beach auf der Whitsunday Island

Die bestmögliche Erkundung der Inselgruppe vor dem kleinen, reichen Hafendörfchen Airlie Beach ist eine mehrtägige Segeltour. Wirklich länger verweilen – also mehrere Tage – kann man auf keine der Inseln, da sie zum größten Teil Nationalpark sind. Somit wird Übernachten entweder unmöglich oder einfach unbezahlbar – Hayman Island ist eine der teuersten Inseln weltweit.

„Elvis“, der zahme Napoleonfisch

Für mich hieß es, zwei Tage und eine Nacht auf dem ehemals schnellsten Segelboot der Welt (1979) mit einer netten Crew und vielen neuen Freunden. Neben des Besuchs des schon genannten Whitehaven Beaches und dem Hill Inlet stand noch Schnorcheln am Great Barrier Reef auf der Agenda. Richtig, die Whitsundays gehören zu einem südlicheren Ausläufer des insgesamt 2600km langen Korallenriffs. Die faszinierende Unterwasserwelt zog mich einmal mehr in den Bann. Beim letzten Schnorchelgang konnte ich sogar „Elvis“ (Napoleonfisch) berühren und weitere gefühlte 127 Fischarten bestaunen.

Das Wetter übrigens startete windig und bedeckt, was aber immerhin ein ziemlich sportliches Segeln ermöglichte. Gegen Nachmittag lockerte es dann allerdings jeweils an beiden Tagen auf, sodass die Rückfahrt (Segeln) nach Airlie Beach dann mit strahlend blauem Himmel gekrönt wurde. Der Kommentar eines mexikanischen Freundes: „Priceless!“. Unbezahlbar. Wie Recht er hatte.

Tipp: Man sollte sich vor der Tour erkundigen, welches das geeignete Boot für die persönlichen Ansprüche ist. Die Angebotspalette reicht von entspanntem Luxussegler, über „Abzocker“-Katamaran oder Partyboot bis hinzu dem eben jugendlich einfachen Sportsegelboot.